Archäologinnen und Archäologen entdecken auf der Kef-Burg bisher unbekannte Strukturen aus der Urartu-Zeit. Forschende verstärken in dieser Saison die Untersuchungen eines achtstufigen Saals mit zugehöriger Küche und Lager.
Neben Archäologinnen und Archäologen wirken Geologinnen und Kunsthistoriker, Fachleute verschiedener Disziplinen mit.
Gefundene Keramik, Perlen und Ascheschichten deuten auf religiöse Nutzung der Anlage hin. Im großen Saal sind Spuren von rituellen Handlungen zu erkennen, der Bereich wurde gründlich freigelegt.
Ein heftiges Erdbeben sowie anschließendes Feuer führten dazu, dass einige Räume unbenutzbar wurden. Das gesamte Projekt hebt die kulturhistorische Bedeutung der Region hervor und erhält Unterstützung vom Ministerium.
