Über neunundneunzigtausend Belgier verlieren ihr Recht auf Arbeitslosengeld nach einer Reform. Fünfundfünfzigtausend Menschen reichen anschließend Anträge bei den sozialen Hilfszentren ein.
Vierundvierzig Prozent aller Betroffenen erhalten nach Prüfung tatsächlich finanzielle Unterstützung.
Viele Experten zeigen sich überrascht, weil nur ein Drittel Sozialhilfeanträge erwartet wurde. Die meisten Neuantragstellenden sind alleinstehend und ein Drittel hat ein oder mehrere Kinder.
In der flämischen Region beträgt der Anteil der Hilfesuchenden zweiundvierzig Prozent. In einigen Regionen beantragen deutlich mehr Menschen Sozialhilfe als von der Regierung gedacht.
