Zuhal Demir kündigt strengere Auflagen für ausländische religiöse Dienstleister in der Flamenregion an. Muslimische Gemeinden reagieren empört auf die drastischen Kürzungen ihrer religiösen und sozialen Entfaltungsräume.

Die Zahl der Arbeitserlaubnisse für Imame sinkt kontinuierlich; das Personal reicht bald nicht mehr aus.

Demirs Argument der ‚selektiven Arbeitsmigration‘ stößt bei muslimischen Organisationen auf Widerstand und Kritik. Regelungen treffen besonders Muslime mit Wurzeln in der Türkei, deren religiöse Aktivitäten gezielt beschränkt werden.

Neue Gesetzesinitiativen beschränken die Rechte religiöser Minderheiten auf parlamentarischer und administrativer Ebene. Fachleute warnen vor wachsender gesellschaftlicher Spaltung und dem Verlust muslimischer Sichtbarkeit im öffentlichen Raum.