In den letzten zwei Jahren ging die Arbeitsmigration aus Bulgarien und Osteuropa stark zurück. Im Jahr zweitausenddreiundzwanzig betrug der Nettozuzug sechshundertdreiundsechzigtausend Menschen.

Bis zweitausendfünfundzwanzig ist diese Zahl auf nur noch zweihundertfünfunddreißigtausend gesunken.

Experten sehen vor allem weniger Einwanderung aus Bulgarien, Rumänien und Kroatien. Das Wirtschaftsinstitut meldet, dass zweiundvierzigtausend EU-Bürger kamen, fünfundvierzigtausend das Land verließen.

Zahlreiche Branchen wie Landwirtschaft, Logistik, Bau und Dienstleistungen berichten von Personalmangel. Analysten empfehlen neue Gesetze und vereinfachte Visa, um qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen.