Zu Beginn von zweitausendsechsundzwanzig steigen die Temperaturen auf nie dagewesene Werte in Europa. Die Copernicus-Daten zeigen, dass Juni und Juli zusammen einen neuen Rekord von einundzwanzig Komma zweiundsechzig Grad erreichen.
Westliche Regionen erleben heftige Dürren, was zu Waldbränden in Ländern wie Deutschland und Frankreich führt.
Der Boden enthält deutlich weniger Feuchtigkeit als im Vorjahr, die Trockenheit verschärft sich zunehmend. Mehrere Hitzewellen lassen Flusspegel sinken und beeinträchtigen Wasserversorgung sowie Landwirtschaft.
Copernicus stellt fest, dass extreme Hitze und Trockenheit durch den Klimawandel verstärkt und gegenseitig befeuert werden. Gleichzeitig steigen globale Meeresoberflächentemperaturen weiter, beeinflusst von El Niño und fossilen Brennstoffen.
