Familien stehen still vor den aus den Trümmern geborgenen Särgen ihrer Angehörigen. Die Trauernden legen weiße Leichentücher und Palästina-Flaggen über die Särge.

Inmitten gedrückter Stimmung wird das Totengebet für alle fünfundsiebzig Opfer verrichtet.

Viele Menschen halten Fotos der Verstorbenen fest und wischen sich verstohlen Tränen aus dem Gesicht. Die Prozession zieht langsam Richtung Friedhof, die Menge unterstützt einander wortlos.

Angehörige begleiten die Särge bis zur letzten Ruhestätte auf dem Friedhof. Das kollektive Schweigen am Grab symbolisiert den tiefen Schmerz der versammelten Gemeinschaft.