Messinstrumente zeigen, die Erde dreht sich geringfügig langsamer als noch vor zwanzig Jahren. Forschende erklären, dass die Tageslänge in den letzten Jahrzehnten um einige Millisekunden zugenommen hat.

Ursache sei vor allem das Schmelzen von Gletschern und Eismassen in den Polarregionen.

Durch die Umverteilung von Wasser in die Ozeane verschiebt sich die Masse der Erde. Astronomen beobachten winzige Veränderungen, die dennoch technische Systeme in Deutschland beeinflussen können.

Besonders GPS und Satellitenkommunikation reagieren empfindlich auf Uhrzeitabweichungen durch Erdrotation. Forscher betonen, dass der Klimawandel nicht nur Natur, sondern grundlegend die physikalischen Abläufe beeinflusst.