Ab dem ersten Juli werden viele Verkehrsverstöße mit höheren Geldstrafen geahndet. Darunter fallen beispielsweise geringfügige Geschwindigkeitsüberschreitungen und Nutzung des Handys am Steuer.

Wer beim Telefonieren am Steuer erwischt wird, muss künftig zweihunderteins Euro bezahlen.

Auch für das Überschreiten der gesetzlichen Alkoholgrenze steigen die Sanktionen spürbar. Offiziellen Angaben zufolge stieg die Anzahl registrierter Verkehrsverstöße seit zweitausendvierundzwanzig um siebenhunderttausend.

Die Regierung erwartet durch erhöhte Bußgelder jährliche Mehreinnahmen von etwa fünfzig Millionen Euro. Das zusätzliche Geld soll gezielt zur Unterstützung des strapazierten Justizsystems verwendet werden.