Ermittler und Archäologen bergen in Bulgarien sechs außergewöhnliche Keramikgefäße aus den Meeresgewässern. Am sechzehnten Oktober zweitausendsechsundzwanzig gelangen diese vollständig erhaltenen Funde ins Geschichtsmuseum.

Die Stücke stammen aus dem römischen Reich, späterer Antike sowie dem Mittelalter, was ihre Vielfalt unterstreicht.

Unklar bleibt, ob die Objekte durch Trawler oder beim Einholen von Netzen geborgen wurden. Experten betonen den außergewöhnlichen Erhalt und weisen auf den enormen archäologischen Wert hin.

Die Funde verdeutlichen, wie dringend Meeresarchäologie und Schutz der bulgarischen Hoheitsgewässer notwendig sind. Zugleich warnen Fachleute vor schweren Schäden durch Fischerei, die dem maritimen Kulturerbe erheblich zusetzt.