Brussels Airlines meldete im ersten Halbjahr einen operativen Verlust von siebzig Millionen Euro. Dies stellt gegenüber dem Vorjahr einen etwa fünfzig Prozent höheren Fehlbetrag dar.
Die Fluggesellschaft wird entgegen früherer Ankündigungen keine zwei Airbus A330 zu ihrer Flotte hinzufügen.
Mit vier Komma fünf Millionen Passagieren stieg die Zahl der Flüge um acht Prozent gegenüber zweitausenddreiundzwanzig. Höhere Kraftstoffpreise durch Krisen im Nahen Osten führten zu mehr als vierundsechzig Millionen Euro Zusatzkosten.
Wegen Streiks und geopolitischer Unsicherheit will das Unternehmen künftig zurückhaltender agieren. Der Mutterkonzern beklagte ebenfalls sinkenden Gewinn, trotz gestiegenem Umsatz und starker finanzieller Belastungen.
