Ein Verbraucherverein wirft Ryanair mangelnde Transparenz auf der Internetseite vor. Vor einigen Monaten bemängelte das Gericht in Belgien fehlende Klarheit bei Gebühren für Zusatzleistungen.
Die Fluggesellschaft soll bisher ihre Internetseite noch nicht an die gerichtlichen Vorgaben angepasst haben.
Testachats fordert täglich fünftausend Euro Strafe bis zur vollständigen Umsetzung der Gerichtsanordnung. Besonders Gebühren für Sitzplatzwahl, Zusatzgepäck und Gruppenbuchungen sorgen weiterhin für Unmut.
Der laufende Prozess wird aufmerksam beobachtet, auch wegen seiner Bedeutung für Verbraucherrechte in Europa. Ryanair gerät zunehmend unter Druck, Transparenz und verbesserte Informationen für Kunden bereitzustellen.
