Im Jahr zweitausendsechsundzwanzig dominiert erneuerbare Energie erstmals die deutsche Stromproduktion. Nach offiziellen Angaben stammen fast sechzig Prozent des eingespeisten Stroms aus nachhaltigen Quellen.

Die Stromgewinnung durch Windkraft legt durch günstige Wetterbedingungen über zwölf Prozent zu.

Kohle verliert leicht an Bedeutung, bleibt aber weiterhin Deutschlands zweitwichtigste Stromquelle. Die Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie wächst parallel zum Ausbau der Fotovoltaikanlagen.

Gesamtstromproduktion steigt, aber der Importbedarf sinkt signifikant durch gestiegene Eigenleistung. Zur Versorgungssicherheit plant Deutschland, flexible Gaskraftwerke für wind- und sonnenarme Zeiten bereitzustellen.