Klimaforscherinnen analysieren Datensätze und erkennen markante Veränderungen bei extremen Hitzewellen. Lang andauernde Hitzeperioden halten in Belgien inzwischen durchschnittlich zwölf Tage oder länger an.
Früher traten solche Hitzewellen nur etwa alle dreißig Jahre auf, heute alle sieben Jahre.
Statistische Wahrscheinlichkeiten zeigen einen deutlichen Anstieg extremer Hitzeereignisse seit den achtziger Jahren. Klimamodelle prognostizieren nach zweitausenddreißig eine weitere Häufung heißer Phasen im Land.
Im besten Fall könnte sich diese Entwicklung ab zweitausendsechzig auf alle vier Jahre einstellen. Forschende fordern bessere Bauweisen, Isolierung und städtische Anpassungen gegen zukünftigen Hitzestress.
