Nach heftigen Protesten ordnet die Regierung nächtliche Ausgangssperren in mehreren Regionen an. Die Restriktionen betreffen vor allem Minderjährige und werden von zahlreichen Städten umgesetzt.
Premierminister Sebastien Lecornu berät sich während einer Krisensitzung mit mehreren Kabinettsmitgliedern.
Er kündigt an, eine Ausgangssperre zu bevorzugen, statt den Ausnahmezustand zu verhängen. Während der Proteste werden über zweitausendvierhundert Demonstranten festgenommen.
Mindestens tausend Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute werden bei den Ausschreitungen verletzt. Die Regierung richtet Hilfsfonds ein, um Geschädigten und betroffenen Unternehmen finanziell zu helfen.
