Das Handelsdefizit der Eurozone springt in zwölf Monaten von ein komma sieben auf sechzehn Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vormonat verwandelt sich ein Überschuss von über zehn Milliarden Euro in ein deutliches Defizit.
Massiver Rückgang im Maschinen- und Fahrzeugsektor sorgt für eine dramatische Trendwende im Handelsüberschuss.
Das Defizit bei Energieprodukten erreicht einen im Jahresvergleich außergewöhnlich hohen Wert von fast siebenundzwanzig Milliarden. Stark gestiegene Importe, befeuert vom Wettbewerb mit China, setzen die Eurozone zunehmend unter Druck.
Zahlreiche Maßnahmen wie Zölle auf Stahl und Elektrofahrzeuge werden von Brüssel diskutiert und teilweise eingeführt. Experten warnen vor weiteren Verlusten bei Produktion sowie Arbeitsplätzen, falls nichts gegen billige Importe geschieht.
