Im Juli meldeten zweitausenddreihundertdreiundsiebzig Unternehmen Insolvenz an, laut Statistik des Landes. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Insolvenzanträge um acht Prozent und erreichten ein Dreizehnjahreshoch.
Im Zeitraum Januar bis Juli wurden insgesamt fünfzehntausendeinhundertfünfundachtzig Firmeninsolvenzen registriert.
Die voraussichtlichen Verbindlichkeiten betrugen einundzwanzig Komma neun Milliarden Euro für die ersten sieben Monate. Branchenschwerpunkte blieben Transport, Lagerung, Gastgewerbe sowie der Bau, mit besonders hohen Insolvenzraten.
Zudem verzeichneten sechsundvierzigtausenddreiundvierzig Privatpersonen eine persönliche Insolvenz, ein leichter Anstieg. Ökonomen nennen stagnierende Nachfrage und steigende Kosten als Ursache, erwarten aber Entspannung zum Jahresende.
