Die Bundesregierung beschließt zusätzliche Einsparungen von insgesamt zehn Milliarden Euro. Ein Ausschussbericht zeigt die Dringlichkeit umfassender Korrekturen bei den Staatsfinanzen.

Wegen der Zusagen gegenüber der Europäischen Union sind finanzielle Anpassungen unvermeidbar.

Steigende Zinsen auf die Staatsverschuldung beschleunigen das Vorziehen geplanter Maßnahmen. Das Bundesamt für Schulden warnt eindringlich vor den Folgen einer verzögerten Haushaltsdisziplin.

Vizepremiers starten Anfang September intensive Gespräche für das bevorstehende Sparpaket. Die endgültigen Maßnahmen will der Regierungschef am zweiten Dienstag im Oktober öffentlich vorstellen.