Kurz vor Winterbeginn bleiben die Füllstände der deutschen Gasspeicher auf ungewöhnlich niedrigem Niveau. Laut Bundesnetzagentur sind Ende September rund einhundertundeinundvierzig Terawattstunden Erdgas eingelagert.

Das entspricht etwas mehr als siebenundfünfzig Prozent der landesweit verfügbaren Gesamtkapazität.

Regierungsvertreter und Opposition fordern, dass Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung schnell ergriffen werden. Experten debattieren, ob die vorhandenen Speicherreserven für einen möglicherweise strengen Winter ausreichen könnten.

Gleichzeitig steigen die Gaspreise; ein kalter Winter könnte Kosten für Verbraucher weiter erhöhen. Fachleute empfehlen Anreize oder Verpflichtungen, damit künftig stets ausreichend Speicherbestände vorhanden sind.