Der El Nino hat dieses Jahr außergewöhnlich hohe Meerestemperaturen im Pazifik ausgelöst. Meteorologen erwarten, dass sich die Abweichung im Spätherbst des Jahres weiter verstärken dürfte.
Behörden in den Vereinigten Staaten geben die Wahrscheinlichkeit eines sehr starken El Nino mit über neunzig Prozent an.
Landwirtschaft und Lebensmittelpreise reagieren meist als erstes auf veränderte Wetterbedingungen. Zuckerpreise stehen durch schwache Niederschläge in Asien ungewöhnlich stark unter Druck.
Produktionsausfälle führen zu erhöhten Fracht- und Energiekosten im globalen Wirtschaftsnetzwerk. Wissenschaftler warnen, dass diese Entwicklung der nächsten Jahre zu Billionenverlusten führen könnte.
