In Belgien beobachten Verbraucher steigende Gaspreise, besonders nach dem Frühjahrsanstieg. Im Großhandel übersteigt der Megawattstundenpreis erstmals siebzig Euro und steigt stetig weiter.

Kenneth Vansina sieht geopolitische Spannungen und niedrige Gaslagerbestände als Hauptursachen.

Zu Jahresbeginn lag der Preis während der Konflikte mit Iran noch bei dreißig Euro. Europas Gasspeicher sind zu fünfundsechzig Prozent gefüllt, zu wenig für diese Jahreszeit.

Fachleute empfehlen Verbrauchern mit flexiblen Tarifen, vorerst von einem Wechsel zum Festpreis abzusehen. Bei weiterem Preisanstieg könnte ein Festvertrag sinnvoll werden, Verbraucher sollten die Entwicklung beobachten.