Die serbische Regierung plant ein Staatsbegräbnis für den verurteilten Kriegsverbrecher Ratko Mladić. Die Europäische Union protestiert gegen das Vorhaben und fordert Serbien zu verantwortungsvollem Handeln auf.

EU-Kommissarin Marta Kos betont, dass das Verherrlichen von Kriegsverbrechern europäische Grundwerte verletzt.

Kos weist darauf hin, dass dies auch für beitrittswillige Länder wie Serbien gilt. Mladić wurde während des Bosnienkrieges wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt.

Er starb in einem Krankenhaus in einem anderen Land und soll nun nach Serbien überführt werden. In Serbien genießt Mladić bei manchen Gruppen weiterhin Anerkennung, obwohl zahlreiche Gräueltaten begangen wurden.