Ein Gericht verkündet das Urteil gegen einen Doktor, der fünfzehn Patienten getötet hat. Im Prozess werden Details zu den angewendeten Narkosemitteln und Muskelrelaxanzien genannt.
Viele Opfer hatten schwere Erkrankungen, aber laut Urteil war ihr Tod nicht unmittelbar zu erwarten.
Die Ermittler prüfen fünfundsiebzig weitere Todesfälle, die mit dem Fall im Zusammenhang stehen könnten. Ein weiteres Verfahren gegen den Arzt wird laut Staatsanwaltschaft bis Jahresende vorbereitet.
Der Arzt erklärt im Gericht, er hätte aus Mitgefühl gehandelt und Patienten von Leiden befreien wollen. Der Fall löst landesweit Debatten über Ethik in der Palliativmedizin aus.
