Die EU-Innenminister versammeln sich, um strengere Maßnahmen im Umgang mit Migration zu diskutieren. Nach langen Verhandlungen einigen sich die Staaten auf die Errichtung von Zentren außerhalb der EU.

Personen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung könnten künftig nach Afrika in spezielle Einrichtungen gebracht werden.

Insbesondere Ruanda und Uganda werden als mögliche Standorte für diese neuen Abschiebezentren erwogen. Deutschland, Dänemark und andere Länder unterstützen die Vorbereitungen zur Umsetzung der Maßnahmen.

Die neue Regelung erlaubt auch schnellere Inhaftierungen und systematischere Einreiseverbote für Ausreisepflichtige. Ziel der Reformen ist es, Belastungen einzelner Staaten zu mindern und die gemeinsamen Asylstandards zu verschärfen.