In vielen europäischen Ländern wenden Millionen Haushalte einen Großteil ihres Einkommens für Wohnungen auf. Eurostat meldet, dass seit zweitausendfünfzehn die Immobilienpreise durchschnittlich um neunundsechzig Prozent gestiegen sind.
Besonders in Deutschland sehen sich viele Menschen steigenden Miet- und Nebenkosten ausgesetzt.
Im Jahr zweitausendfünfundzwanzig gibt jeder neunte Haushalt mehr als vierzig Prozent seines Einkommens für Wohnen aus. Die Zahl der Betroffenen nimmt zu, weil Mieten und Energiepreise weiter steigen.
Laut Fachleuten verschärfen niedrige Einkommenszuwächse bei gleichzeitig steigenden Mieten die Situation zusätzlich. Armutsgefährdete Menschen sind besonders stark von dieser Entwicklung betroffen, ihre Belastung ist überdurchschnittlich hoch.
