Wissenschaftler untersuchen uralte Pflanzenreste und Gesteinsspuren, um Klimaveränderungen zu rekonstruieren. Sie entdecken, dass vor ungefähr dreitausend Jahren das Eisschild seine kleinste Ausdehnung erreicht hatte.

Nach diesem Zeitpunkt begann sich das Eis bei sinkenden Temperaturen erneut auszubreiten.

Forscher bezeichnen dieses erneute Anwachsen als potentiellen Beginn einer neuen Eiszeit. Mit Beginn der sechziger Jahre stiegen durch menschliche Aktivitäten Treibhausgase und Temperaturen stark an.

Diese plötzliche Erwärmung stoppte das Wachstum des Eisschildes und ließ es wieder schrumpfen. Experten warnen, dass die vom Menschen verursachte Erwärmung künftige Eiszeiten langfristig verhindert.