Auf einem Kongress der Amerikanischen Herzgesellschaft werden neue Forschungsergebnisse vorgestellt. Wissenschaftler vermuten, dass Zahnfleischbakterien zu aortaler Herzklappenerkrankung beitragen könnten.

Im Fokus steht Porphyromonas gingivalis, ein Bakterium, das Zahnfleischerkrankungen verursacht.

Untersuchungen an Labortieren zeigen vermehrte Kalziumablagerungen und Entzündungen an der Herzklappe. Antibiotikabehandlungen linderten die beobachteten schädlichen Effekte bei betroffenen Tieren.

Interleukin-eins-beta wird als wichtiger Faktor bei der Krankheitsentwicklung identifiziert. Experten raten zu regelmäßiger Zahnpflege und Kontrolluntersuchungen zur möglichen Risikosenkung.