Das Containerprojekt sollte überfüllte Gefängnisse entlasten und wurde Anfang des Jahres angekündigt. Die Verantwortlichen planten dreihundert zusätzliche Plätze, um die Not zu lindern.

Der geplante Einzugstermin wurde nun drastisch auf zweitausendneunundzwanzig verschoben.

Vanessa Matz kritisiert das Justizministerium für deutlich strengere technische Anforderungen. Die jüngsten Änderungen erschwerten und verlangsamten den Prozess erheblich.

Verlindens Büro bestreitet, dass ministerielle Bedingungen die Verzögerungen verursachten. Der akute Platzmangel hält an, hunderte Gefängnisinsassen schlafen weiterhin auf dem Boden.