Diskussion entbrennt, weil Gasspeicher weit hinter dem vorgeschriebenen Füllstand für den Winter zurückbleiben. Die Regierung musste ihr Ziel von achtzig auf einundsiebzig Prozent senken, was kaum erreichbar erscheint.
Das Energieministerium stellt Handlungsoptionen in Aussicht, bleibt bei konkreten Maßnahmen jedoch vage.
Unternehmen meiden wegen gestiegener Preise zusätzliche Importe und stocken die Vorräte langsamer auf. Der Nahost-Konflikt behindert Transportwege und treibt die Kosten für Öl und Gas zusätzlich nach oben.
Kritiker aus Opposition und Industrie werfen der Regierung gefährliche Marktgläubigkeit vor. Ohne politische Eingriffe, warnt die Börse, könnten die Speicher niemals rechtzeitig ausreichend gefüllt werden.
