Eine Umweltorganisation leitet rechtliche Schritte gegen Belgien wegen hoher PFAS-Belastung ein. Die Verantwortlichen werden beschuldigt, trotz Kenntnis der Gefahr keine ausreichenden Maßnahmen ergriffen zu haben.

Belgien gilt europaweit als das am stärksten mit den langlebigen PFAS-Stoffen belastete Land.

Juristen verweisen auf die Verantwortung staatlicher Stellen zum Schutz grundlegender Menschenrechte. Insbesondere einige Regionen stehen aufgrund erhöhter Belastung durch PFAS im Fokus der Kritik.

Mediziner warnen vor schweren gesundheitlichen Folgen wie Krebserkrankungen und Problemen bei der Fertilität. Die Entscheidung des Ausschusses könnte bis zweitausendsiebenundzwanzig tiefgreifende Veränderungen im Gesetz bewirken.