Astrobiyologen untersuchen einen molekularen Wolkenkomplex nahe dem Mittelpunkt der Milchstraße. Im Labor entschlüsseln sie das Signal einer süßen Verbindung und identifizieren Erytrulose eindeutig.
Diese Substanz ist von der Erde bekannt, wurde jedoch im All bisher nur auf Asteroiden nachgewiesen.
Mit Radioteleskopen messen sie eine achtfach höhere Erytrulose-Konzentration als je zuvor. Dreifachzucker ähnlicher Art tauchen in den Beobachtungen überhaupt nicht auf.
Das Team schließt, dass Zuckermoleküle sich in interstellarem Eis aus Alkohol und einfachen Bausteinen entwickeln. Die Forscher hoffen nun auf Funde weiterer lebenswichtiger Zucker wie Ribose im Weltall.
