Die flämische Regierung beschließt im Jahr zweitausendvierundzwanzig tiefgreifende Änderungen bei Energieabrechnungen. Ab dem Jahr zweitausendachtundzwanzig sinken jährliche Stromkosten um einhundertdreiundsiebzig Millionen Euro.

Im Gegenzug steigen Gasgebühren insgesamt um dreihundertsiebzehn Millionen Euro, was Gas unattraktiver macht.

Ministerin Depraetere betont, den Umstieg auf Elektrizität und die klimapolitischen Vorgaben der Europäischen Union. Energieexperten sagen: Nur dreißig Prozent aller Haushalte zahlen künftig gleich viel oder mehr insgesamt.

Unternehmen wie große Stahlhersteller, die viel Gas brauchen, sind weiterhin von der Reform ausgenommen. Wer viel Energie verbraucht, erhält Mieterschutz und Vermieter bekommen Hilfe für nachhaltige Gebäudemodernisierung.