Die Staaten der Europäischen Union streiten über ein umfassendes Sanktionspaket gegen Russland. Griechenland lehnt die geplante Beschränkung beim Transport russischen Erdgases in Drittländer ab.

Die Regierung verteidigt die Blockade zum Schutz der eigenen maritimen Transportbranche.

Im Juni vorgestellte Sanktionsvorschläge wurden bereits in Teilen abgemildert. Griechenland fordert eine unbegrenzte Ausnahme für den eigenen Energiesektor.

Irland schlägt eine Übergangsregelung bis Januar zweitausendneunundzwanzig vor, die Griechenland jedoch zurückweist. Nach einem festgefahrenen Treffen beraten die EU-Botschafter am Donnerstagmorgen weiter über mögliche Lösungen.