Im Jahr zweitausendvierundzwanzig werden in Belgien mehr als achtundsiebzigtausend neue Krebsdiagnosen gestellt. Die Zahl steigt im Vergleich zum Vorjahr um ein komma vier Prozent laut aktueller Mitteilung der Behörde.
Die Valonische Region meldet einen Zuwachs von zwei komma eins Prozent bei den Neudiagnosen.
In Flandern liegt der Anstieg bei ein komma drei Prozent; ein leichter Rückgang zeigt sich hingegen in Brüssel. Unter Männern wird Prostatakrebs weiterhin am häufigsten diagnostiziert, gefolgt von Lungen- und Darmkrebs.
Bei Frauen steht Brustkrebs an erster Stelle, wobei das Risiko bei älteren Altersgruppen steigt. Bis zum Jahr zweitausendfünfunddreißig erwartet die Behörde einen weiteren deutlichen Anstieg der Krebsfälle.
