Seit Jahresbeginn wurden in Belgien mehr als zweihundertdreißig Naturbrände gezählt. Die aktuelle Zahl liegt über dem Doppelten aller Brände des kompletten Vorjahres.
Große Brände, wie im Gebiet Hoge Venen, sind noch nicht vollständig erfasst.
Laut Forschern fördern langanhaltende Trockenheit und hohe Temperaturen die aktuellen Entwicklungen. Siebenundsiebzig Prozent der registrierten Brände traten während der meteorologischen Sommermonate auf.
Die Regionen Flandern und Wallonie sind unterschiedlich stark betroffen, Limburg blieb am meisten nicht verschont. Experten fordern bessere Zusammenarbeit aller relevanten Gruppen im Land, da lokale Regenfälle nicht ausreichen.
