Im Juni erreichte die Quote an Arbeitsausfällen einen Rekordwert, die höchste seit zwanzig Jahren. HumanCapitalCare und ArboNed berichten, dass längere Krankheitszeiten als Hauptursache genannt wurden.

Weder Hitzewellen noch nächtliche Fußballspiele führten im Juni zu verstärkten Krankmeldungen.

Die Altersgruppe zwischen fünfundzwanzig und fünfundvierzig Jahren meldete besonders häufig Erkrankungen. Bei diesen Beschäftigten führten Stress durch Berufsleben und Familienverpflichtungen zu mehr Beschwerden.

Frauen fehlten durchschnittlich vierundzwanzig Tage pro Jahr, Männer hingegen nur achtzehn Tage. Experten empfehlen bessere Balance zwischen Arbeit und Privatleben sowie Förderung von regelmäßigen Pausen.