Im Frühsommer diskutiert die Regierung Belgiens die Einführung einer verpflichtenden Vignette ab zweitausendsiebenundzwanzig. In Nachbarland Niederlande sorgt die geplante Vorschrift besonders unter Grenzpendlern für Ärger.
Ein niederländischer Minister äußert öffentlich den Wunsch nach einer flexibleren Regelung für wiederholte Grenzübertritte.
Zélande spricht sich geeint gegen die neuen Kosten aus, befürchtet wirtschaftliche Einbußen durch die Maut. Abgeordnete warnen vor erhöhten Belastungen für Grenzbewohner, die belgische Straßen regelmäßig nutzen müssen.
Lokale Medien kritisieren Zustand der Autobahnen Belgiens und lehnen Zusatzkosten für Autofahrer deutlich ab. Behörden in Belgien rechnen mit weiter steigenden Debatten, da genaue Details der Vignette noch offen sind.
