Der neue Bericht von Surya Deva hebt die wachsende Vermögensungleichheit in Deutschland seit zweitausendzehn hervor. Zweitausendfünfundzwanzig vereint das wohlhabendste Prozent etwa fünfunddreißig Prozent des Gesamtvermögens auf sich.

Deva betont, dass die steigende ökonomische Ungleichheit ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem darstellt.

Insbesondere Engagierte, Migranten, Geflüchtete, Frauen und Kinder leiden laut Bericht unter der Kluft. Der Unterschied beim Durchschnittslohn zwischen Männern und Frauen beträgt etwa sechzehn Prozent.

Deva schlägt höhere Erbschaftssteuern und mehr Investitionen in Infrastruktur, Kindergärten sowie Frauenhäuser vor. Die Bundesregierung wird aufgefordert, wirtschaftliche Ungleichheit mit umfassenderen Maßnahmen aktiv zu bekämpfen.