An einer Ortseinfahrt informiert ein neues Schild über den Zeitpunkt des muslimischen Freitagsgebets. Bisher waren auf den Tafeln nur Gottesdienstzeiten katholischer und protestantischer Kirchen ersichtlich.

Die Entscheidung fiel nach Gesprächen mit Vertretern aller Religionsgemeinschaften der Gemeinde.

Der Imam hatte vorgeschlagen, den muslimischen Gebetstermin ergänzend zu integrieren. Katholiken, Protestanten und Muslime beteiligten sich gemeinsam an den Kosten für die neuen Schilder.

Die lokale Bevölkerung reagierte überwiegend unterstützend, vereinzelt gab es jedoch Kritik in sozialen Netzwerken. Festgelegte Uhrzeiten des Freitagsgebets berücksichtigen die Arbeitszeiten und ändern sich zwischen Sommer und Winter.