Im Sommer zweitausendsechsundzwanzig steigen Temperaturen auf Rekordwerte, die Bevölkerung leidet unter extremer Hitze. Das Robert Koch Institut meldet bis Mitte Juli rund neuntausendachthundert hitzebedingte Todesfälle im Land.

Ende Juni werden Höchsttemperaturen von einundvierzig Grad gemessen, wöchentliche Mittelwerte erreichen sechsundzwanzig Grad.

Vor allem ältere Menschen sowie chronisch Kranke geraten in lebensbedrohliche Situationen durch anhaltende Hitze. In offiziellen Statistiken fehlen diese Todesfälle oft; Statistiker schätzen sie anhand von Temperaturdaten.

Insbesondere Herz-, Lungen- und Nierenerkrankungen werden durch die hohen Temperaturen verschärft. Auch Personal in Kliniken und Rettungsdiensten leidet unter klimaanlagenlosen Arbeitsbedingungen während der Hitzewelle.