Viele Familien in Belgien sind von wachsenden Ausgaben für Hochschulbildung überrascht worden. Die Studiengebühren steigen von achthundertfünfunddreißig auf eintausendeinhundertvierundneunzig Euro.

Zusätzliche Kosten wie Bücher, Transport und Unterkunft verschärfen die finanzielle Belastung erheblich.

Nach einer Befragung von dreihundert Eltern müssen neunundfünfzig Prozent ihre Ausgaben deutlich reduzieren. Über die Hälfte nutzt Sparguthaben, während zwölf Prozent einen Kredit aufgenommen haben.

Viele Studierende arbeiten in mehreren Jobs und leiden unter mangelnder Zeit für ihr Studium. Familien und Studierende sprechen aufgrund der prekären Situation öffentlich kaum über ihre Schwierigkeiten.