Die Kommission stellte am neunundzwanzigsten September zweitausendsechsundzwanzig ihren neuen Außengrenzenplan vor. Die Strategie entstand als direkte Reaktion auf plötzliche Migrationsbewegungen entlang östlicher Landgrenzen und des Mittelmeers.

Erste Priorität ist es, die Zusammenarbeit mit Partnerstaaten und die EUROSUR Koordinationszentren zu intensivieren.

Digitale Partnerschaften sollen Online-Inhalte und soziale Medien zur Überwachung potenziell illegaler Migration nutzen. Im zweiten Punkt kündigte die EU an, Überwachung und Unterstützung empfindlicher Grenzbereiche verstärken zu wollen.

Organisierte Kriminalität wird gezielter bekämpft, indem das Zentrum gegen Migrantenschmuggel bei Europol ausgebaut wird. Die Kommission betonte eine effektivere Rückführung von Personen ohne Aufenthaltsrecht und Entlastung der nationalen Behörden.