Spezialisten der Vereinten Nationen mahnen wegen Ebola im Kongo eine sofortige Unterstützung an. Die Zahl der Infizierten verdoppelt sich etwa alle zwanzig Tage, warnen Experten vor zu langsamen Reaktionen.
Julien Harneis betont die Notwendigkeit, Hilfsgüter und medizinisches Personal deutlich zu erhöhen.
Während der größten Ebola-Krise im Jahr zweitausendvierzehn starben mehr als elftausend Menschen. In den Jahren zweitausendachtzehn bis zweitausendzwanzig wurden etwa zweitausenddreihundert Todesfälle registriert.
Aktuelle Statistiken verzeichnen bereits mehr als eintausendvierhundert Tote durch den jüngsten Ausbruch. Behörden setzen große Hoffnung auf internationale Hilfe, um den explosionsartigen Anstieg der Infektionen zu stoppen.
