Im Jahr zweitausendsechsundzwanzig erreicht die Zahl der Firmeninsolvenzen einen zwanzigjährigen Höchstwert. Wirtschaftsexpertinnen und -experten debattieren, ob der Anstieg strukturell bedingt ist oder Wettbewerb stärkt.

Laut aktuellen Analysen sind die Insolvenzraten um achtzig Prozent höher als vor der Pandemie.

Die meisten betroffenen Arbeitsplätze und Forderungen stammen aus Personen- und Kapitalgesellschaften. Nach Ende vieler Pandemiemaßnahmen verlassen schwächere Unternehmen zunehmend den Markt.

Volkswagen, ZF sowie Bosch planen bis zweitausenddreißig massive Stellenstreichungen im Automobilbereich. Industriell werden weitere hunderttausend Beschäftigungsverluste erwartet, was die Unsicherheit verstärkt.