Der Online-Marktplatz AliExpress erhält von der Europäischen Kommission eine nie dagewesene Strafzahlung. Als Grund nennen die Behörden unzureichende Maßnahmen gegen illegale und gefährliche Produkte auf dem Portal.

Insbesondere wurden gefährliche Spielzeuge und nicht zertifizierte Kosmetikartikel aufgeführt.

Laut der Kommission beschäftigt AliExpress nicht genügend Moderatoren für eine effektive Inhaltskontrolle. Die Überprüfung riskanter Produkte erfolgt zum Teil innerhalb von zehn bis zwanzig Sekunden pro Artikel.

AliExpress kündigt Investitionen und ein mögliches juristisches Vorgehen gegen die Entscheidung an. Bis spätestens zwanzigsten Oktober muss der Plattform-Betreiber einen Maßnahmenplan bei der Kommission einreichen.