Am Jahresende zweitausendfünfundzwanzig sind etwa einhundertzehntausend Menschen weniger im Land als zuvor. Gründe sind vor allem das verlangsamte Wachstum durch geringere Zuwanderung und mehr Todesfälle als Geburten.
Nettozuwanderung verringert sich von vierhundertdreißigtausend auf nur zweihundertfünfunddreißigtausend Menschen.
In Ostdeutschland sinkt die Einwohnerzahl um null Komma fünf Prozent, im Westen nur minimal weniger. Während große Städte wachsen, schrumpfen besonders Regionen mit älterer Bevölkerung deutlicher.
Die Generation der Babyboomer im Alter zwischen sechzig und neunundsiebzig Jahren nimmt um zweieinhalb Prozent zu. Türkische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger machen mit über einer Million die größte ausländische Gruppe aus.
