Im Justizministerium beraten Experten über härtere Strafen für digitale Gewalt und Deepfake-Bilder. Eine Gesetzesinitiative sieht bis zu zwei Jahre Haft für verbreitete pornografische Deepfakes vor.

Die Regelung schließt auch heimliches GPS-Tracking von Partnern ohne deren Wissen ausdrücklich ein.

Bundesdaten zeigen, dass Frauen über sechzig Prozent der Betroffenen von digitaler Gewalt ausmachen. Geplant ist, dass Betroffene auch ohne Anwalt günstig vor Gericht ziehen können.

Unter besonderen Bedingungen sollen Gerichte Informationen über Täter bei Plattformen anfordern dürfen. Die Regierung plant eine halbe Milliarde Euro für mehr Personal und rechnet mit Inkrafttreten zweitausendsechsundzwanzig.