Im ersten Halbjahr sinkt die Zahl der Asylanträge um siebzehn Prozent auf dreihundertzweiunddreißigtausend. Viele Asylanträge stammen aus Afghanistan, während venezolanische und syrische Anträge deutlich abnehmen.

Zuwächse bei Anträgen werden bei Menschen aus Sudan, Bangladesch und Haiti festgestellt.

Die Mehrheit der Gesuche wird in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland eingereicht. Griechenland steht bei Anträgen pro Kopf an erster Stelle, dicht gefolgt von Zypern.

Eine Anerkennungsquote von einunddreißig Prozent bleibt in neunundzwanzig Ländern fast unverändert. Neue EU-Regeln sorgen seit Juni für schnellere Verfahren bei Bürgern sicherer Herkunftsländer.